Fahrzeug- und Führerschein, BITTE!

Mein Tacho stand auf 30, meine Musik war nicht zu laut. Warum werde ich Mittags um 14:00 Uhr vom Ordnungsamt angehalten. Innerlich hatte ich gehofft, dass das Auto hinter mir gemeint war. NEIN … der liebe Herr wollte mich persönlich sprechen.
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Ich fahre gemütlich in meinem Auto. Alleine. Ich fühle mich gut. Meine neuen Klamotten, die ich mir gerade in der Stadt gegönnt hatte, haben neben mit auf dem Beifahrersitz Platz genommen. Aus irgendeinem Grund hatte ich in einem anderen Parkhaus als sonst geparkt. Direkt in der Stadt. 

Parkhaus verlassen. Blinker links. Ich muss noch mal eine kleine Runde durch die Innenstadt drehen, um auf meinen Heimweg zu gelangen. Ziemlich unpraktisch. Egal. Ich bin gut drauf. Drehe meine Musik auf, bin völligst entspannt und dann passiert es: Stinkpups! Ich denke mir: Alleine im Auto, kein Problem, stört ja niemanden. Keine fünf Sekunden später winkt draußen ein Stoppschild vor meinem Auto. Drinnen: immer noch der üble Geruch, der mir gerade aus meinem Hinterteil entwischt war. 

Warum hält mich Bitteschön mittags um 14 Uhr ein Mitarbeiter des Ordnungsamts an? Ich hoffe, das Auto hinter mir war gemeint. Aber: Nein! Der liebe Herr will mich sprechen. Er klopft an meine Scheibe. „Fahrzeug- und Führerschein, bitte!“ JETZT? Ich hatte doch gerade den schlimmsten Methan-Ausschuss des Jahres. Ich lasse mir also extra lange Zeit, um meine Papiere aus meinem Rucksack zu holen. Leider bringt das nichts: Es stinkt einfach nur widerlich. Ich fahre die Scheibe herunter. Und mit seinem Gesichtsausdruck bestätigt mir der Beamte noch mal, wie gut es aus meinem Auto hinausdampft. Die Bewegung seiner Nasenflügel: unübersehbar.

Nach fünf Minuten kommt er wieder mit einem Strafzettel über 15 €. Die Straße, durch die ich gefahren bin, sei seit heute eine Fußgängerzone. Ich sollte wohl gründlicher die Tageszeitung lesen, denke ich mir. 

Ich war so peinlich berührt, dass ich einfach nur noch lachen konnte. Sowas kann auch nur mir passieren. Ach, du Crohnikus!

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